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Hobbyfotograf // Landschaftsfotografie

Ich bin eine Nikon

Veröffentlicht am: 15. Februar 2022

Vor ein paar Wochen, im Januar, teilte ich es ja schon mit, dass bei mir die Anschaffung einer neuen Kamera ansteht und ich mich zwischen Fuji und Nikon entscheiden wollte. Am Ende ist es so geworden, wie der Titel es schon sagt; Ich kaufte mir wieder eine Nikon. Es ist das Modell Z 7 und das aus gleich mehreren Gründen. Zuallererst bin ich einfach zufrieden mit dem Hersteller. Da besteht zwar natürlich die Gefahr, dass man ein bisschen wie in einer Blase kaum die Vorteile anderer Systeme wahrnimmt, doch warum unbedingt etwas ändern, wenn man glücklich damit ist. Ein weiterer Grund war der Sensor, der einerseits mit 46 MP und 35mm-Vollformat deutliche Reserven gegenüber der Fuji bereithält und mit einer ISO bis hinunter auf 64 sowie einem großartigen Dynamikumfang für die Landschaftsfotografie prädestiniert ist.

Unboxing der Nikon Z 7 mit dem 24-70 f/4 Objektiv und dem Smallrig L-Bracket.
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Weiches Wasser

Veröffentlicht am: 19. Oktober 2021

Wesenitz im Herbst

Bei meinem kürzlichen Ausflug zur Wesenitz suchte ich noch eine Möglichkeit, viel längere Belichtungszeiten als eine Viertelsekunde, die ich über einen niedrigen ISO-Wert von 25 erzielte, zu erreichen. Wie schon im letzten Beitrag erwähnt, ist es leider nicht möglich die Blende bei einer Smartphone-Kamera einzustellen. Das ist rein mechanisch bei der Größe der Sensor-Objektiv-Kombination kaum möglich. Deshalb muss man sich eben der mittlerweile recht weitreichenden Leistungsfähigkeit der Smartphones bedienen.

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Kann das iPhone 13 Pro Wasser?

Veröffentlicht am: 11. Oktober 2021

Meine fotografische Reise mit dem iPhone 13 Pro geht weiter und ich schaute mir am Wochenende an, was denn die Kamera im iPhone auch abseits des Makromodus zu bieten hat. Dazu habe ich mir das Stativ geschnappt und bin an die Wesenitz in der Sächsischen Schweiz gegangen um dort die ersten Eindrücke des Herbstes aufzunehmen. Dabei sollte das Wasser auch eine entsprechende Rolle spielen und um die fließende Bewegung des Wassers aufnehmen zu können, muss eine lange Belichtungszeit her.

Im Halbschatten benötigt man für eine Belichtungszeit von mehr als einer Viertelsekunde in der Regel einfach nur eine recht geschlossene Blende und einen ISO-Wert von 100. Doch beim iPhone 13 Pro kann man keine Blende einstellen, die ist fix. Also was tun? Im Automatikmodus der Kamera-App kommt man jedenfalls nicht sehr weit, die Bilder würden die Bewegung des Wassers kaum wiedergeben. Also benutzte ich die App Camera+ 2 und hatte hier die Möglichkeit die Belichtungszeit und den ISO-Wert selbst festzulegen. Da aufgrund der geringen Sensorgröße bei einer typischen Landschaftsszene ohnehin alles im Fokus ist, müsste man hier nicht abblenden; was ja ohnehin nicht geht. Wie also die Belichtungszeit verlängern? Da hilft nur: ISO-Wert runter. Dieser lässt sich bis auf den Wert 25 herabsetzen. Damit hätte man also nicht nur eine Verdoppelung, sondern eine Vervierfachung der Belichtungszeit gegenüber einer angenommenen Standard-ISO von 100. Damit erreichte ich eine Belichtungszeit von 1/25s.

Die Wesenitz in der Nähe von Elbersdorf im Herbst 2021.
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